FitForJob2008SK

Berufswelt im Blick

VON LISELOTTE NOTH

 "Fit for job" heißt das neue Projekt der Hauptschule Küssaberg mit wichtiger Weichenstellung am vergangenen Samstag: Firmen- und Betriebsvertreter kamen mit Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern über Berufsmöglichkeiten ins Gespräch und setzten den Anfang einer engen Kooperation von Schule und Betrieb.

 

Ins Gespräch vertieft: Vertreter von Küssaberger Firmen und Betrieben kamen zum Informationsaustausch mit Schülerinnen und Schülern und Eltern über berufliche Möglichkeiten und Ziele in der Hauptschule zusammen.

 

Noth

 

Küssaberg - Auch Gerhard Zolg vom Schulamt und Bürgermeister Alexander Fink sowie Gemeinderäte zeigten sich beeindruckt von der Atmosphäre in der Hauptschule: Elf der derzeit 30 Küssaberger Firmen und Betriebe, die in das Projekt "fit for job" eingebunden sind, hatten eine ansprechende Informationsschau mit Einblick in ein breitgefächertes Berufsfeld vorbereitet. Eltern und Schüler kamen mit den Firmenvertretern ins Gespräch, interessierten sich für das Berufsbild und die Ausbildungsmöglichkeiten. "Dabei kamen wirklich schöne Gespräche zustande", freut sich Sylvia Nikolai.

Sie ist die kommissarische Schulleiterin und hat zusammen mit den Kollegen Tobias Fabian, Jörg Philipp und Klaus Lempe im engen Miteinander mit Eltern und der Gemeinde als Schulträgerin (vertreten durch Bürgermeister-Stellvertreter Klaus Haselier) das Projekt "fit for job" auf den Weg gebracht. Es soll den Schülerinnen und Schülern ein Höchstmass an Ausbildungsreife eröffnen und für einen erfolgreichen Übergang von der Schule ins Berufsleben sorgen.

Das Konzept sieht zwar in allen Klassenstufen eine Berufswegeplanung vor mit einer bedeutenden Neuerung jedoch in den Klassen 8: Dort ist, um persönliche Begabungen erkennen und ausbauen zu können, künftig im zweiten Schulhalbjahr jeweils an einem Tag in der Woche (Nikolai: "Es wird voraussichtlich der Mittwoch sein") ein Betriebspraktikum statt Schule vorgesehen. Verbunden sind Ziele wie Abbau von Ängsten, Ermutigung sowie personale und soziale Kompetenz. Die Schülerinnen und Schüler müssen ihre Erfahrungen dokumentieren, reflektieren, präsentieren. Für dieses Tagespraktikum bedarf es der engen Zusammenarbeit von Betrieb und Schule mit einer betreuenden Lehrkraft als Bindeglied.

60 Küssaberger Firmen und Betriebe waren angeschrieben worden. Mit einer erfreulich großen Resonanz:"Und die Hälfte war spontan für unser Projekt zu begeistern", freut sich Sylvia Nikolai über die Aufgeschlossenheit.

Die Schule konnte so an diesem Tag ein breitgefächertes Berufsangebot vom Handwerk bis zum sozialen Bereich den Schülern und ihren Eltern vorstellen.

 

 
 
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